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Ankunftsprozess in Niedersachsen


Alle in Deutschland ankommenden Asylsuchenden müssen sich unmittelbar bei oder nach ihrer Ankunft bei einer staatlichen Stelle melden. Dies kann je nach Reiseform an der Grenze oder im Inland geschehen. Wer sich bei der Einreise auf deutsches Territorium als asylsuchend meldet, wendet sich an die örtliche Grenzbehörde. Sie leitet die Asylsuchenden an die nächstgelegene Erstaufnahmeeinrichtung weiter, die einem Ankunftszentrum zugeordnet ist.

In Niedersachsen melden sich Asylsuchende direkt bei den Ankunftszentren in Bad Fallingbostel und Bramsche. Alternativ können sie auch bei einem Standort der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) als Erstaufnahmeeinrichtung in Braunschweig, Bramsche, Friedland, Osnabrück und Oldenburg vorsprechen, von wo aus sie zu einem Ankunftszentrum weitergeleietet werden. Darüber hinaus können sich die Asylsuchenden auch bei einer Sicherheitsbehörde (z. B. Polizei) oder einer kommunalen Ausländerbehörde melden. In diesen Fällen werden die Asylsuchenden zunächst an den Standort der LAB NI weitergeleitet, der dem Meldeort am nächsten liegt. Hier erhalten sie Unterkunft, Verpflegung und Artikel für den hygienischen Bedarf. Alle Asylsuchenden werden in jedem Fall in einem niedersächischen Ankunftszentrum registriert.

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