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Registrierung


Alle Personen, die sich als asylsuchend in Deutschland melden, werden grundsätzlich in speziellen Datenbanken registriert. Dies kann an der Grenze in der nächstgelegenen Erstaufnahmeeinrichtung oder später im Inland bei der Polizei, einer kommunalen Ausländerbehörde, einer Erstaufnahmeeinrichtung oder direkt in einem Ankunftszentrum geschehen.

Hierbei werden persönliche Daten, ein Lichtbild sowie Fingerabdrücke (Kinder unter 14 Jahren sind von der Entnahme der Fingerabdrücke ausgenommen) zentral gespeichert.

In den Ankunftszentren werden die Daten der Asylsuchenden in ein deutschlandweites zentrales Kerndatennetz eingegeben, worauf später alle öffentlichen Stellen zugreifen können, die die Informationen für ihre jeweiligen Aufgabenbereiche benötigen. So müssen die Daten nur einmal aufgenommen werden und stehen jederzeit zur Überprüfung bzw. zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung.

Als Beleg über die Registrierung erhalten die Asylsuchenden einen Ankunftsnachweis, der für den Asylsuchenden als erstes offizielles Dokument die Berechtigung zum Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland nachweist. Er berechtigt ferner, staatliche Leistungen (wie etwa Unterbringung, medizinische Versorgung und Verpflegung) zu beziehen.

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