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Liebe Leserin, lieber Leser,

schön, dass Sie die Homepage der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen geöffnet haben.

Wir, die Beschäftigten der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, freuen uns über Ihr Interesse an unserer Behörde und laden Sie ein, sich auf unseren Internetseiten über unsere Arbeit zu informieren.

Die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen ist die erste Anlaufstelle für Asylbegehrende aus aller Welt in Niedersachsen. Alle Bundesländer halten entsprechende Aufnahmeeinrichtungen vor. Nach einem bundesweiten Verteilungsschlüssel (Königsteiner Schlüssel) wird Niedersachsen etwa jeder neunte Asylbegehrende zugewiesen, der in Deutschland um Asyl nachsucht. Zur Aufnahme dieser Personen hält unsere Behörde derzeit etwa 5.000 Unterbringungsplätze vor, die sich an fünf Standorten und zwei Außenstellen befinden. Zusätzlich werden am Hauptsitz in Braunschweig sowie an den Dienstorten in Hannover, Langenhagen und Lüneburg Aufgaben der Behörde ohne Unterbringung von Schutzsuchenden wahrgenommen.

Neben den beiden Ankunftszentren in Bramsche und Bad Fallingbostel-Oerbke, in denen die Registrierung der Asylbegehrenden erfolgt, gibt es weitere Standorte in Braunschweig, Friedland und Osnabrück. Der Standort Braunschweig verfügt über eine Außenstelle in Celle, die im Auftrag der Landesaufnahmebehörde von der Stadt Celle betrieben wird, das Ankunftszentrum in Bramsche über eine Außenstelle in Oldenburg. Daneben verfügt die Landesaufnahmebehörde über sogenannte Reserveplätze und -liegenschaften, auf die erforderlichenfalls zurückgegriffen werden kann.

Bundesweit einmalig sind die Zuständigkeiten des Grenzdurchgangslagers Friedland zur Aufnahme von Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern sowie von Flüchtlingen aus humanitären Aufnahmeprogrammen. Zudem werden in Friedland auch jüdische Zuwanderinnen und Zuwanderer untergebracht.

An allen Standorten erfolgt eine umfangreiche soziale Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner. Kinder unter sechs Jahren werden in der Kinderbetreuung umsorgt. Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter können das Angebot der örtlichen Regelschulen nutzen, die in den Liegenschaften der Landesaufnahmebehörde ein Bildungsangebot vorhalten. Darüber hinaus gibt es Freizeitangebote, die teilweise von Kooperationspartnern und Ehrenamtlichen betrieben werden.

Die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen betreibt an den Standorten Braunschweig und Osnabrück Kompetenzzentren zur Beratung von Asylbegehrenden zur freiwilligen Rückkehr in ihre Heimatländer. Diese Kompetenzzentren dienen auch als Servicedienststellen für die anderen Standorte sowie die Ausländerbehörden der niedersächsischen Kommunen und Landkreise.

Der Behörde obliegen die Beschaffung von Passersatzpapieren für und die Rückführung von vollziehbar ausreisepflichtigen Ausländerinnen und Ausländern für alle Ausländerbehörden des Landes Niedersachsen und die Verteilung der Asylbegehrenden aus unseren Standorten auf die niedersächsischen Kommunen.

Seit dem 1. Juli 2019 unterstützt die Behörde die niedersächsischen Kommunen und Landkreise zudem in Fragen des Rückführungsvollzuges.

Über das Angebot in den einzelnen Standorten können Sie sich unter der Rubrik „Standorte“ einen genaueren Überblick verschaffen. Weitere Informationen zu den Fachthemen erhalten Sie unter der Rubrik „Themen“. Zudem können Sie Stellenangebote und öffentliche Ausschreibungen unter „Aktuelles“ einsehen.

Ich hoffe, dass unsere Internetseiten Ihr Interesse finden. Falls Sie Fragen und Anregungen zu unseren Internetseiten haben, können Sie sich gerne an die unter der Rubrik „Service“ aufgelisteten Kontaktpersonen und Kontaktadressen in unserer Behörde wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Grote

Präsident der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen

 

Präsident der Landesaufnahmebehörde Jens Grote

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