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Zukunftstag: Blicke hinter die Kulissen der Landesaufnahmebehörde

Mehr als 30 Kinder und Jugendliche am 28.März 2019 zu Gast

Viele neugierige Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 15 Jahren waren am Zukunftstag, den 28. März 2019 zu Gast in der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen. Gemeinsam erkundeten einzelne Gruppen die Standorte. Am Zukunftstag können Schülerinnen und Schüler jedes Jahr in verschiedene Berufe hineinschnuppern, die sie selbst meist nicht in Betracht ziehen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Standorte hatten jeweils ein individuelles und buntes Programm für ihre Gäste vorbereitet. Nicht immer stand ausschließlich die Berufsorientierung im Vordergrund. Vielmehr ist den meisten Gästen der Blick hinter die Kulissen am wichtigsten. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler vielfältige Eindrücke rund um die Arbeit und das Leben in einer Erstaufnahmeeinrichtung. Wo kommen die Flüchtlinge an, wie sieht ein typischer Tagesablauf aus und womit verbringen die Bewohner ihre Zeit?

Ob Fingerabdrücke digitalisieren oder Passbilder machen, internationales Essen kochen oder Gespräche übersetzen – der Zukunftstag bot allen Gästen in allen Standorten die Möglichkeit die interkulturelle Arbeitsatmosphäre in der Landesaufnahmebehörde kennenzulernen.


Fremde Sprachen

In Oldenburg stellte das Fachgebiet Aufnahme und Unterbringung die Schülerinnen und Schüler vor eine besondere Herausforderung: Ein komplettes Gespräch fand auf Arabisch statt und alle unterhielten sich mit „Händen und Füßen“. Bei der Taschengeldauszahlung durfte jede und jeder Beträge errechnen und ausgeben. Allerdings mit Spielgeld – und viel Spaß.


 
Zukunftstag auf Arabisch in Oldenburg
 
Sie haben alles erkundet: Schülerinnen und Schüler am Standort Oldenburg.
 
Bitte Ausrechnen: Wieviel Taschengeld bekomme ich?

Einblicke in den Alltag

In Braunschweig konnten die Kinder und Jugendlichen bei bestem Wetter das Gelände ausgiebig erkunden. Von den unterschiedlichen Unterkünften über den Kindergarten und die interkulturelle Lernwerkstatt bis hin zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sahen sich die Schülerinnen und Schüler jede Ecke an und machten sich ein eigenes Bild vom Alltag in einer Erstaufnahmeeinrichtung.


 
Schwarze Farbe: Fingerabdrücke können analog abgegeben werden.
 
Wo liegt was? Das riesige Gelände wird erkundet.
 
Angekommen in der Aufnahme am Standort Braunschweig.

Büro statt Klassenzimmer

Sonnenschein und blauer Himmel lockte in Bramsche die Gäste immer wieder auf den Spielplatz, wo sie sich austoben und dabei viele Fragen rund um die Aufgaben der Landesaufnahmebehörde stellen konnten. Auch das durfte sein. Der Zukunftstag bot hier wie auch in Bad Fallingbostel-Oerbke den berufstätigen Eltern der LAB NI die Gelegenheit, ihren Kindern den eigenen Arbeitsplatz zu zeigen. So schaute man beim Blick in manche Büros an diesem Tag in viele junge Gesichter. Ob Länderkunde oder Rechnungen kontieren: Büroarbeit kann richtig Spaß bringen war das Fazit aller Gäste.

 
Was passiert in der Interkulturellen Lernwerkstatt?
 
Beim Rutschen stellen sich die Fragen leichter.
 
Vorstellungsrunde am Standort Bramsche.
 
Wo liegen die Hauptherkunftsländer der Bewohnerinnen und Bewohner?
 
Welche Sprachen spricht man in den Herkunftsländern?
 
Was sind die Aufgaben einer Verwaltungsvollzugskraft?

Kooperation in Friedland

Gemeinsam mit dem Museum Friedland und der Caritas im Grenzdurchgangslager (GDL) organisierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Zukunftstag am Standort GDL Friedland für die Schülerinnen und Schüler. Neben einer Führung durch das Museum Friedland stellten die Beschäftigten unter anderem der Feuerwache, der Verwaltung, der Sozialen Dienste und der Küche sowie die Lehrkräfte und Erzieher und Erzieherinnen ihre Berufsfelder vor.

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